Geschätzte 20–30 % aller Menschen sind neurodivergent. Doch Schule, Arbeit und Gesellschaft sind oft noch auf den "Durchschnitt" ausgerichtet. Das müssen wir ändern.
Der Begriff "Neurodivergenz" beschreibt neurologische Entwicklungen, die vom statistischen Durchschnitt abweichen. Das ist keine Krankheit — es ist eine andere Art, die Welt zu verarbeiten.
Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung — oft fehlverstanden als "Faulheit" oder "Disziplinlosigkeit". Tatsächlich: ein anderes Aufmerksamkeitssystem mit spezifischen Stärken.
Ein breites Spektrum neurologischer Besonderheiten mit ausgeprägter Mustererkennung, Detailfokus und oft außergewöhnlichen Spezialinteressen.
Besonderheiten in der Schriftsprachverarbeitung — keine Frage der Intelligenz. Viele erfolgreiche Unternehmer, Kreative und Wissenschaftler sind legasthenisch.
Besonderheiten in der Verarbeitung von Zahlen und mathematischen Konzepten. Betrifft 3–7 % der Bevölkerung unabhängig von IQ oder Lernbereitschaft.
Weit über dem Durchschnitt liegende kognitive Fähigkeiten — oft mit erhöhter Sensibilität, Perfektionismus und dem Bedürfnis nach Tiefe und Komplexität verbunden.
Vernetzung von Sinneseindrücken, Dyspraxie, Tourette-Syndrom und weitere — alle Teil eines reichen Spektrums menschlicher Neurologie.
Neurodivergente Schüler sind nicht weniger intelligent — sie lernen anders. Und wenn Lehrkräfte das verstehen und entsprechend handeln, können diese Schüler aufblühen.
Fünf spezialisierte Module helfen Lehrkräften dabei, neurodivergente Schüler zu verstehen, fördergerecht zu bewerten und nachhaltig zu begleiten.
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